Journalismus 2015 – Mit diesen Apps arbeite ich

Wer mich schon länger kennt, weiß dass ich beruflich als Blogger und Journalist tätig bin. In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder eine besondere Frage auf – mit welcher Software bestreite ich denn meinen beruflichen Alltag? Genau auf diese Frage soll der folgende Beitrag einige Antworten liefern.

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Die Grundlage meiner Arbeit ist ganz klar ein Content-Management-System, in meinem Fall WordPress. Hiermit wird mein gesamter Content in die Weiten des Internets entlassen. Doch so mancher wird sich schon an dieser Stelle fragen, wieso gerade WordPress und nicht ein anderes CMS? Auch hier ist die Antwort eine Einfache. Der Vorteil von WordPress liegt in der hohen Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse. Hier bieten mir andere Systeme bei weiten nicht diesen Handlungsspielraum, wie es bei WordPress der Fall ist. Es ist für mich einfach die Eier legende Wollmilchsau unserer Zeit.

Ein weiteres wichtiges Tool ist Pocket. Pocket erlaubt mir, Links zu sammeln und für das spätere Lesen beziehungsweise die später Bearbeitung zu nutzen. Der Clou an Pocket ist folgender, es synchronisiert meine Inhalte zwischen sämtlichen Geräten. Es ist somit egal, ob ich gerade im Office am Rechner sitze oder in der Bahn am Smartphone einen Artikel lesen möchte. Dasselbe erledigt Evernote für mich im Bereich der Content-Synchronisation mit Notizen oder kompletten Texten. Im Gegensatz zu Pocket, welches am PC nur als Browser Add-On beziehungsweise im Webseiten-Modus genutzt werden kann, bietet man hier sogar native Programme für Windows und Mac OS an.

Geht es um die Bereitstellung und Synchronität von Fotos, Videos oder Audiofiles steht der Cloud-Dienst von Dropbox hier für mich ganz klar an erster Stelle. Greife ich allerdings statt der Spiegelreflexkamera zu meinem iPhone, nutze ich hier natürlich die Vorteile des iCloud-Fotostreams. Wichtig ist für unsere Zielgruppe ebenfalls ein guter Feedreader. Mein Favorit ist hier wie für viele andere Journalisten und Blogger sicherlich auch Feedly. Nutze ich meine RSS-Feeds allerdings am Tablet oder einem Android-Smartphone, so kommt die Reader-App Press zum Einsatz.

Zwar kommt es nicht alle Tage vor, dass ich ein Interview in Audio-Form durchführe oder sonstige O-Töne sammle, doch wenn es vorkommt, ist natürlich auch hier mein Smartphone die bevorzugte Wahl. Dieses habe ich eigentlich immer dabei, wohingegen ich das Aufnahme-Gerät nur selten im Rucksack habe. Hardware-seitig kommt hier ein G2 aus dem Hause LG zum Einsatz – aktuell leider noch ohne ein externes Mikrofon, was sich allerdings hoffentlich bald ändern wird. Software-seitig greife ich hierzu zum Hi-Q MP3 Recorder. Der ausschlaggebende Punkt hierbei ist, dass ich die Bitrate und auch das Ausgabe-Format einstellen kann. Dies sind natürlich für meine professionelle Arbeit zwei wichtige Punkte.

Der Hauptteil meiner Arbeit spielt sich allerdings in Form von Videos ab. Hier habe ich auch schon das eine oder andere Interview mit dem Smartphone und einem entsprechenden Stativ gedreht, was erstaunlich gut funktioniert. Die Bearbeitung dieser Videos erfolgt allerdings dann wieder am PC. Hier greife ich zu Premiere Pro CC von Adobe, da dies für mich den besten Workflow bietet und es in meinem Creative Cloud Abo sowieso dabei ist. Ebenfalls in diesem Abo befindet sich auch Photoshop CC, welches ich zur Bearbeitung meiner Fotos von Pressekonferenzen und ähnlichen Veranstaltungen nutze.

Ein weiteres Tool ist Wunderlist, welches bekanntlich inzwischen zu Microsoft gehört. Hiermit lassen sich To-Do-Listen wunderbar erstellen und auf Wunsch sogar mit mehren Nutzern teilen. Hier hat man die Wahl zwischen der bloßen Freigabe oder dem schreibenden Zugriff. Letzteres ist natürlich von Vorteil, wenn man mit mehreren Redakteuren an einem größeren Projekt arbeitet. Genauso findet auch der Sunrise Calender in meinem Arbeitsalltag seinen Platz. Hier kann ich bequem meine iCloud-Kalender im schreibenden Zugriff einbinden und somit mit unseren anderen Redakteuren entsprechend Termine abstimmen und sehen wann diese wo sind.

Zu guter Letzt reiht sich sich noch If This Then That, kurz IFTTT in die Reihe meiner genutzten Dienste und Tools ein. Hiermit kann man, sofern man will eigentlich alles mögliche automatisieren. So pusht IFTTT nicht nur meine Artikel auf meinen Twitter-Account, sondern schaltet auch mein Smartphone auf Vibrations-Modus und aktiviert das WLAN, sobald ich auf Arbeit bin. Eigentlich gibt es fast nichts, was hiermit nicht machbar ist. Einzig auf die Telefon- und SMS-Features muss man leider verzichten, sofern man nicht in den USA lebt. Dieser Punkt ändert sich allerdings hoffentlich bald.

Ich hoffe natürlich, dass ich mit diesem Artikel einige offene Fragen dauerhaft beantworten konnte. Sollten sich wieder erwartend doch noch welche ergeben, stehe Ich in den Kommentaren natürlich gerne Rede und Antwort.

Pocket
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Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁
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