Meine Daily Driver – Teil 2: Der Halbmarathon

Im Februar habe ich bereits einen Artikel zu meinen Daily Drivern im Alltag geschrieben (zum Artikel). Das Ganze ist sehr allgemein gehalten. Nun bin ich vor einigen Wochen beim Stuttgart Lauf meinen ersten Halbmarathon gelaufen. Darauf habe ich mich drei Monate vorbereitet und was ich für den Lauf und das Training an Technik benutzt habe, möchte ich euch hier kurz zeigen.

Mein Lauf-Tracking

Früher bin ich immer mit dem Smartphone joggen gewesen. Da ich meistens große Geräte nutze ist das aber immer extrem nervig gewesen. Die meisten Taschen für den Oberarm passen nicht mehr, einen Bauchgurt habe ich auch mal probiert aber eine wirklich Lösung ist keines von beidem für mich. Es stört einfach nur beim Laufen.

Deshalb war klar, dass eine neue Smartwatch her muss. Meine Fossil Q Explorist war zwar schick, aber dafür nicht geeignet. Meine Anforderungen waren: GPS-Tracking, Herzfrequenz-Sensor und Offline Musik.

Wirklich viel Auswahl gibt es da im Android Bereich eigentlich gar nicht. Die meiner Meinung nach beste Smartwatch (nicht die hübscheste :P) fällt hier schonmal raus, die Apple Watch. Und auch Wear OS kommt aufgrund mehrer Faktoren nicht wirklich in Frage. Meist schlechte Akkulaufzeit und Spotify Offline nicht möglich. Da ich außerhalb von Spotify eigentlich keine Musik mehr habe war das Pflicht und da kommen dann eigentlich nur noch Samsung Uhren in Frage. Garmin hatte ich damals irgendwie gar nicht auf dem Radar, weil zu teuer.

Also habe ich mir für 160 € damals wirklich günstig eine Samsung Galaxy Gear S3 zugelegt. Klasse Akkulaufzeit, zuverlässiges GPS-Tracking, Spotify Offline, Herzfrequenz Messung und auch noch Support für meine Tracking-App der Wahl: Strava.

Meine Laufschuhe

Für die Vorbereitungszeit habe ich zwei paar Laufschuhe benutzt. Die ASICS Gel Nimbus. Ein älteres Modell, welches ich schon länger hatte. Sehr weiche Schuhe die für gut auf Asphalt funktionieren.

Um ein wenig andere Reize für die Muskulatur und die Füße zu setzen habe ich mir noch ein paar Brooks Ghost zugelegt. Die Schuhe sind deutlich leichter aber auch weniger gedämpft. Für mich damit vor allem für die kürzeren und schnelleren Läufe geeignet.

Für den Halbmarathon am vergangenen Sonntag habe ich dann auf die weicheren ASICS-Schuhe gesetzt und es lief auch gut.

Meine Kopfhörer

Beim Laufen höre ich immer gerne Musik oder auch Hörbücher. Dafür nutze ich Kopfhörer die ich schon eine ganze weil habe. Die Jaybird Run (zu meinem Testbericht).

Für mich einer der besten Kopfhörer zum Laufen. Sie sind schön klein, wirklich kabellos, mit Bluetooth, In-Ear und am wichtigsten: sie sitzen gut im Ohr. Zudem sind sie praktisch im Ladecase zu transportieren und die Akkulaufzeit der Kopfhörer ist ausreichend.

Mein Trainingsplan

Als Trainingsplan habe ich den Plan von Runner’s World gesetzt (zum Trainingsplan). Als ich im Februar mit dem Training angefangen habe war der Trainingsplan noch kostenlos. Mittlerweile verlangt die Website 9,90 € dafür. Aber ich würde meinen, dass ist es wert.

Ich konnte den Wettkampftag eintragen und von da an wurde rückwärts gerechnet. Den Trainingsplan konnte ich dann ganz einfach in den Google Kalender importieren und habe dann jeden Tag gesehen was ich zu tun habe.

Der Trainingsplan umfasst circa 4-5 Einheiten jede Woche. Mal länger, mal kürzer, mal schneller, mal langsamer. Insgesamt ist der Plan auf 12 Wochen ausgelegt und als Zielzeit hatte ich mir unter 2 Stunden für die 21,1 km vorgenommen.

Darauf war der Trainingsplan ausgelegt und darauf hat er vorbereitet.

Mein Fazit

Insgesamt habe ich mich meinem Daily Drivern für den Halbmarathon sehr wohlgefühlt. Man muss mit den Gadgets klar kommen und sie müssen motivieren, ansonsten lenken sie ab und sind lästig. Ich bin auch der Meinung, dass weniger mehr ist beim Laufen. Ich brauche keinen Brustgurt oder möchte fette Kopfhörer oder das Smartphone beim Laufen mitschleppen. Ich wurde durch die oben genannten Dinge unterstützt und habe die vorgenommene Zeit unterboten und habe beim Wettkampf auf 21,1 km eine Zeit von 1:53:08 erreicht.

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.