Das Sony Xperia Z4 Tablet im Alltagstest

Ich hatte die Möglichkeit das noch relativ junge Xperia Z4 Tablet aus dem Hause Sony zu testen. Was mir gefallen hat und was nicht und wie sich das Sony Xperia Z4 Tablet allgemein schlug – dazu mehr im Testbericht.

z4_tablet

Sony und Tablets? Greift man da nicht eher zu Apple oder Samsung? Die produzieren doch schließlich viel mehr Geräte? 

Ehrlich gesagt haben viele Nutzer diese Vorstellung – mich bis vor kurzen teilweise eingeschlossen. Klar drücken Samsung und Apple mit die besten Namhaften Tablets in den Markt. Doch wieso sollte man nicht auch anderen Geräten eine Chance geben? Genau dies hab ich mich gefragt, nachdem ich das Angebot bekam, dass ich das Sony Xperia Z4 Tablet testen könnte. Und ja Sony, ihr habt mich in vielen Punkten überzeugt – doch wie bei jedem guten Produkt gibt es auch hier negative Punkte – welche mich selbst doch teilweise echt extrem genervt haben.

Technische Daten:

  • Qualcomm Snapdragon 810 mit 64-Bit Technologie (2 GhZ – Octa-Core)
  • 3 GB RAM
  • 32 GB interner Speicher + MicroSD-Slot bis 128 GB
  • 8,1 Megapixel Hauptkamera, 5,1 Megapixel Selfiekamera
  • 10,1 Zoll Display mit 2k Auflösung (2560 x 1600 Pixel)
  • Wasser- und Staubdicht nach (IP65 und IP68)
  • 389 Gramm
  • 167 x 254 x 6,1 mm
  • WLAN, Bluetooth 4.1
  • GPRS / EDGE (2G) – UMTS/HSDPA (3G) – LTE (4G)

 

Erster Eindruck und Haptik:

Der erste Eindruck nach dem Auspacken des Xperia Z4 Tablets war einfach nur wow – ist das handlich! Da vergas ich für einen Moment echt, dass es sich um 10,1 Zoll Gerät handelt. Es fühlte sich auch vom ersten Moment an sehr wertig an – was bei einem Gerät dieser Preisklasse allerdings auch Standard sein sollte. Was mir allerdings relativ zeitnah auffiel, war die Positionierung des Power-Buttons. Dieser ist auf der linken Seite im mittleren Drittel angesiedelt. Selbiges gilt auch für den Micro-USB-Anschluss. Dieser ist rechterhand in der Mitte positioniert und ist mit dem originalen Sony-Kabel leicht störend, wenn man das Gerät während des Ladevorgangs benutzen möchte. Positiv aufgefallen ist mir allerdings das helle Display. Dies war auch trotz Sonneneinstrahlung relativ gut ablesbar.

Performance, Benchmark und Software:

Was mir direkt nach dem Start schon auffiel war, dass die Kombination aus Hard- und Software hier durchaus gut gewählt worden war. So lief der erste Start zügig ab und auch die Einrichtung machte keinerlei Probleme. Selbst nachdem ich alle meine wichtigen Apps auf dem Gerät installiert, eingerichtet und gestartet hatte zeigte das Xperia Z4 Tablet keinerlei Hänger oder gar Abstürze. Selbst der Hauseigene Sony-Launcher wusste mich zu überraschen. Normal geb ich Hersteller-Oberflächen kaum eine bis gar keine Chance. Doch hier konnte mich Sony mit einer Mischung aus guter Performance und guten Funktionen durchaus überzeugen. Was allerdings auffällt – der SoC neigt bei intensiverer Beanspruchung zum Überhitzen.

z4_benchmark

Akku und Lautsprecher:

Sony wirbt mit einer überlegenen Kameraautomatik beim Xperia Z4 Tablet. Dies konnte ich so leider nicht wirklich feststellen. So sind die Bilder der 8,1 Megapixelkamera zwar anschaubar, aber qualitativ hochwertig würde ich sie nicht unbedingt bezeichnen. So dauert die Auslösung im Vergleich zum iPad Air 2, mit dem ich hier die Kamera verglich eine gefühlte Ewigkeit.

z4_testfoto_bahn

Dafür sind die Lautsprecher aber ein echter Genuss. Sony hat die beiden Stereo-Lautsprecher hier direkt neben dem Display verbaut und erinnert mich dabei etwas an HTC’s BoomSound-Technologie.

Der Akku selbst tat in meinem Test durchaus einen ganzen Arbeitstag seinen Dienst. So wechselte ich immer wieder auf Grund von Standortwechseln zwischen WLAN und dem mobilen Netz. Für letzteres hatte ich in diesem Fall eine Vodafone-SIM im Gerät. Abends war es aber Pflicht die Steckdose aufzusuchen, sofern ich am nächsten Tag nicht etwa zu Mittag mit leerem Akku dastehen wollte.

Lieferumfang:

Im Lieferumfang unseres Testgerätes befand sich neben dem Gerät selbst nur ein Micro-USB-Kabel inklusive dem entsprechenden Ladegerät. Dies hat allerdings nur eine Ausgangsleistung von 5 Volt bei 1,5 Ampere. Hier wäre Sony durchaus gut beraten gewesen einen stärken Charger beizulegen, da das Z4 Tablet bei Benutzung während des Ladevorgangs gern dazu neigt mehr Storm zu verbrauchen als es aufnimmt.

Software:

In Sachen Software greift Sony zu Googles Android Lollipop in der Version 5.0.2. Ein Update auf Android 5.1.1 soll laut diversen Quellen allerdings bald ausgeliefert sein. Zum aktuellen Zeitpunkt ist aber noch kein Update verfügbar.

z4_software

Fazit:

Mein Fazit zum Sony Xperia Z4 Tablet fällt überwiegend positiv aus. So liefern die Japaner ein solides Gerät, welches sich auch im Arbeitsalltag durch das Mobilfunkmodul gut schlägt. Auch das 1440p Display macht duchaus Spaß und saugt entgegen aller Erwartungen nicht unbedingt mehr am Akku als ein 1080p-Konkurrent. Negativ empfand ich allerdings die bevorzugte Auslegung auf den Landscape-Modus. Hier punkten andere Geräte mit einer Ausrichtung für beide Richtungen eindeutig mehr. Im Großen und Ganzen bleibt aber eins zu sagen: Hut ab, Sony!

[adrotate banner=”4″]

Sony Xperia Z4 Tablet

ab 569,00 €
7.6

Design

6.0/10

Display

9.5/10

Hardware

7.5/10

Software

7.0/10

Akku

8.0/10

Pros

  • Display
  • Großer Arbeitsspeicher
  • Guter Akku
  • Mobilfunkmodul von Haus aus dabei

Cons

  • Primäre Ausrichtung auf Landscape-Mous
  • Powerbutton-Position
  • Kein Fingerprint-Reader
  • Kamera

Das könnte Dich auch interessieren …

1 Antwort

  1. 8. Oktober 2015

    […] Sony Xperia Z4 Tablet (Zum Test) […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.