Google Pixel XL – Kurztest und erstes Fazit

Seit mittlerweile fünf Tagen habe ich das Google Pixel XL, welches #madebygoogle ist. Da ich diese Zeit, eventuell im Gegensatz zu ein paar anderen Testern, zu kurze finde um mir ein abschließendes Fazit zu bilden, hier mein erster Kurztest und der erste Eindruck. In diesem möchte ich erst einmal nur auf die wesentlichen Punkte eingehen, die mir am Google Pixel XL aufgefallen sind.

Packungsinhalt des Google Pixel

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Im Gegensatz zu den meisten Smartphones bekommt man beim Google Pixel relativ viel Zubehör in der Retailpackung mitgeliefert. So finden sich in der Verpackung folgende Gegenstände:

  • Google Pixel (XL)
  • SIM Opening Tool
  • USB C auf USB 3.0 (female) Adapter
  • USB C auf USB C Kabel
  • USB C auf USB 3.0 (male) Kabel
  • Netzstecker
  • Quick Start Guide
  • Sicherheits- und Garantiehinweise
  • Live Case Gutscheincode
  • Google Play Musik Gutschein
  • Google Assistant Tutorial
  • Google Dankkarte

Ich finde es extrem positiv, dass Google hier sehr viele Adapter und unterschiedliche Kabel beilegt. Diese können in den unterschiedlichsten Situationen im Alltag gebraucht werden. Auf diesem Weg kann das Google Pixel mit dem PC, mit einem anderen Smartphone/Tablet/Mac oder mit einem USB Stick verbunden werden.

Wer genau wissen will, was sich in der Verpackung befindet, der kann sich auch unser Unboxing Video anschauen:

(Direktlink)

 

Google Pixel XL Verarbeitung

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Extrem positiv ist mir in den ersten Tagen die Verarbeitung aufgefallen. Es sind keinerlei Spaltmaße vorhanden, alle Flächen sind plan miteinander verbaut und das Gerät wirkt einfach sehr hochwertig. Durch die gute Verarbeitung liegt das Google Pixel XL auch angenehm in der Hand und schmeichelt dieser. Das liegt vor allem auch am angenehm, rauen Aluminium Gehäuse.

Das Design mit der Glasplatte ist zwar auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, aber gerade bei der schwarzen Version eine willkommene Abwechslung zum Design-Einheitsbrei von Apple, HTC, Huawei und Co.

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Allerdings finde ich gerade die XL Version des Pixel relativ plump. Es fühlt sich sehr schwer an und durch die Glasplatte ist das Gewicht von insgesamt 168g auch sehr kopflastig. Außerdem wird das Gerät nach oben hin auch dicker, was den Effekt verstärkt. So misst das Google Pixel unten 7,31 mm verdickt sich nach oben zu 8,58 mm an der Oberseite. Das lösen andere Hersteller besser, leichter und vor allem kompakter. Apropos kompakter. Trotz des 5,5 Zoll Display ist das Google Pixel XL sehr groß geworden und von den Maßen her in der iPhone Region angesiedelt.

 

Akkulaufzeit des Pixel XL

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Der einzige Grund für mich ein Google Pixel XL einem Google Pixel vorzuziehen wäre der größere Akku. Hier stehen 3.450 mAh im Vergleich zu 2.770 mAh. Der Unterschied ist vor allem auf dem Papier gewaltig und ich hoffe für Käufer eines Pixel, dass dies in der Realität nicht so ist. Leider fehlt mir hier der Vergleich.

Jedenfalls hält der 3.450 mAh Akku gut über einen Tag (Heavy User). Was für mich immer wichtig ist. Die Akkulaufzeit lag bei mir meistens so bei circa 16 Stunden.  Das Ganze mit einer Screen On Time von 4-4,5 Stunden. Solide. Allerdings hoffe ich, dass das Pixel ähnliche Werte erreicht.

Außerdem möchte ich das Quick Charging nochmal hervorheben. Ich konnte zwar noch nicht messen, wie lange das Pixel XL für eine komplett Ladung braucht. In 15 Minuten bekomme ich bei einem fast leeren Akku allerdings um die 20 Prozent Akkuladung in den gigantischen Akku. Das hält dann nochmal für circa 3-4 Stunden Betriebszeit.

 

Google Pixel und die Kamera

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In der Präsentation hat Google ja vor allem mit der Kamera des Google Pixel geprahlt. Google behauptet, dass das Pixel die aktuell beste Smartphone Kamera hat. Und in der Tat, die Kamera ist tatsächlich sehr, sehr gut. Allerdings fehlt es der Google Kamerasoftware an Einstellungsmöglichkeiten. Das fiel mir vor allem auf, als ich versucht habe ein Feuerwerk zu fotografieren. Während das bei meinem Huawei Nova mit dem Modus Lichtmalerei relativ gut geklappt hat, war ich vom Ergebnis des Pixel ein wenig enttäuscht. Feuerwerk ist jetzt allerdings auch nicht die Hauptaufgabe einer Smartphone Kamera.

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Umso besser sind die Bilder bei Tageslicht. Aber auch bei relativ wenig Licht überzeugt die 12 Megapixel Kamera mit der f/2.0 Linse mit ausreichend Schärfe und Details. Vor allem die Farben beim Tageslicht gefallen mir gut. Beeindruckend ist auch die Auslösegeschwindigkeit. Diese ist unvergleichbar schnell mit den Smartphones die ich bisher getestet habe.

Hier einige Beispielbilder des Google Pixel XL aus den letzten Tagen:

 

Android 7.1 Nougat und das Pixel XL

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Die brandneue Android Version 7.1 läuft selbstverständlich 1A auf dem Google Pixel. Das Stock Android ist gewohnt flüssig und bietet einige Neuerungen wie den Google Assistant, den Pixel Launcher, 3D Touch, Interaktionsmöglichkeiten mit Benachrichtigungen und einiges mehr.

Bisher gefällt mir die Software des Pixel XL gewohnt gut, ich bin ein Stock Android Fanboy. Vor allem den Google Assistant benutze ich relativ häufig. Gerade zum Beispiel beim Kochen oder Autofahren klappt das gut. Allerdings würde ich ihn gerne noch viel öfter benutzen. Bis auf Wecker stellen, Lieder/Alben abspielen und kurze Fragen beantworten, kann der Google Assistant in Deutsch noch nicht so arg viel mehr. Was sehr schade ist.

Mehr zur Software, zum Google Assistant und den Neuerungen werde ich aber im ausführlichen Langzeittest erläutern. Dazu brauche ich noch ein wenig mehr Erfahrung und Umgang mit.

 

Google Pixel und das erste Fazit

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Soweit also erst einmal zu meinem ersten Kurztest des Google Pixel XL. Das Ding ist gut verarbeitet, hat starke Hardware, gute Performance und eine Akkulaufzeit etwas über dem Durchschnitt. Auf der anderen Seite fehlt dem Pixel XL irgendwie das gewisse Etwas. Es ist kein Schmuckstück oder Designwunder wie ein iPhone 7 oder ein Galaxy S7 edge, was es dem Pixel XL meiner Meinung nach schwer machen könnte im Consumer-Bereich zu landen. Hinzu kommt, dass das Google Pixel für den Akku und die Hardware auch deutlich kompakter hätte sein können und müssen. Gerade für den Preis von 900 €uro!!! den Google für das Pixel XL aufruft, hätte ich im ersten Schritt etwas mehr erwartet. Für 600 €uro wäre das Pixel (XL) ein grundsolides Smartphone.

Bitte beachtet, dass dies mein Ersteindruck vom Google Pixel XL ist und ich das Gerät erst circa 5 Tage testen konnte. Normalerweise bilde ich mir meine Meinung erst nach circa 14 – 21 Tagen. Eventuell ändert sich ja diese Meinung noch ein wenig. Lest dazu unbedingt in ein paar Woche mein finales Fazit und meinen Langzeittest.

 

Was haltet ihr vom Google Pixel bzw. Pixel XL? Ist Google der große Wurf gelungen?

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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3 Antworten

  1. Fox sagt:

    Fünf Tage sind sicher zu kurz, um sich eine gesicherte Meinung zu bilden, aber die Zeit sollte doch gereicht haben, um vor dem Schreiben mal zum Duden zu greifen…

    • Lieber Fox. Danke für dein kritisches Feedback. Du kannst uns gerne helfen den Artikel qualitativ zu verbessern, in dem du uns ein paar Beispiele nennst. Laut deinem Kommentar müssten ja etliche zu finden sein. Freue mich über deine Unterstützung.

  1. 14. September 2017

    […] Google Pixel XL – Test und erstes Fazit […]

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