Huawei Mate 20 – Neue Smartphones in London vorgestellt

Auf der IFA wurde es bereits angeteasert und auch angekündigt. Eine “Higher Intelligence is coming”. Und heute war es dann soweit. In London wurde das Mate 20, das Mate 20 Pro, das Mate 20 X und das Mate RS. Nicht alle Geräte kommen sicher auch nach Deutschland, aber mehr dazu im Artikel.

Die beiden interessantesten Geräte für Deutschland sind vermutlich das Huawei Mate 20 und das Huawei Mate 20 Pro. Beide Geräte sind vom Anspruch sehr ähnlich, das Mate 20 Pro ist allerdings mit noch mehr technischen Finessen ausgestattet, etwas stärker und dementsprechend auch teurer.

Huawei Mate 20 Pro – Wireless Charging und Fingerabdrucksensor im Display

  • 6,39 Zoll QHD+ OLED-Display mit Notch
  • Kirin 980 Octa-Core Prozessor
  • 6 GB RAM
  • 128 GB interner Speicher
  • 40 MP / 20 MP / 8 MP Triple-Kamera (Normal/Weitwinkel/Tele)
  • 4.200 mAh Akku mit SuperCharge
  • Android 9 Pie mit EMUI

Das Huawei Mate 20 Pro ist ein wahrer Specs- und Feature-König. Im Gerät findet man nahezu alles was aktuell State-of-the-Art ist und noch mehr. Huawei verbaut im Mate 20 Pro FaceID, einen Fingerabdrucksensor im Display, drei Kameras, Wireless Charging und sogar Wireless Reverse Charging. Dazu gibt es ein gigantisches Display, einen großen Akku und einiges mehr.

Besonders großen Wert legt Huawei, wie auch schon beim P20 Pro, auf eine wirklich gute und einzigartige Kamera. Um weiter Innovation in die Leica-Kamera zu bringen, hat Huawei den allseits beliebten Monochrom-Sensor entfernt und ausgetauscht. Neu gibt es nun einen Ultraweitwinkel-Sensor im Triple-Kamera Setup. Mit dem Blitz zusammen ergibt sich dann das “Four-point Design” von den Frontscheinwerfern eines Porsche.

Gleichzeitig bringt das neue Sensor auch die Möglichkeit der Makrofotografie mit sich. Der minimale Fokusabstand beträgt dabei gerade einmal 2,5 cm. Wie das Ganze dann im Alltag zusammenspielt und wie gut sich die neue Kamera schlägt, werde ich bald im Test herausfinden.

Zusätzlich gibt es im Mate 20 Pro eine Funktion namens “Reverse Wireless Charging”. Bedeutet wenn man den gigantischen 4.200 mAh Akku nicht selber ausnutzen möchte, kann ein anderes Qi-fähiges Gerät mit dem Mate 20 Pro geladen werden.

Das Huawei Mate 20 – Weniger für weniger

  • 6,53 Zoll FHD+ LCD-Display mit Tropfen-Notch
  • Kirin 980 Octa-Core Prozessor
  • 4 GB RAM
  • 128 GB interner Speicher
  • 12 MP / 16 MP / 8 MP Triple-Kamera (Normal/Weitwinkel/Tele)
  • 4.000 mAh Akku mit SuperCharge
  • Android 9 Pie mit EMUI

Optisch sieht das Mate 20 meiner Meinung nach sogar ein wenig besser aus als das Mate 20 Pro. Die Notch ist deutlich kleiner, da man in dieser nur die Frontkamera platziert hat und auf die FaceID Sensoren verzichtet.

Allerdings werden beim Mate 20 auch technisch deutliche Abstriche gemacht. Und das fast überall außer beim Prozessor. Man bekommt statt OLED ein LCD-Panel. Weniger RAM. Niedrigere Auflösung bei der Kamera. Einen kleineren Akku. Keinen Fingerabdrucksensor unter dem Display. Kein (Reverse-) Wireless Charging. 

Gleich sind allerdings die erhältlichen Farben für das Mate 20 und das Mate 20 Pro. So wurden die Geräte in Schwarz, Twilight, Pink Gold, Blau und Grün vorgestellt. Die Geräte sind ab Ende Oktober verfügbar. Für das Huawei Mate 20 Pro mit 6 GB RAM und 128 GB internem Speicher verlangt Huawei 999 € UVP. Für das Mate 20 mit 4 GB RAM und 128 GB internem Speicher sind 799 € fällig. Beim Kauf einiger Mate 20 Pro Farben (alle außer grün) bekommen Vorbesteller einen Amazon Echo Show gratis dazu.

Ich habe bereits ein Huawei Mate 20 Pro in London zum Testen bekommen und werde es mir in den nächsten Tagen ausführlich anschauen. Ein Bericht zum ersten Eindruck und ein etwas ausführlicherer Test werden hier folgen.

Neben den beiden Geräte gab es wie Eingangs bereits erwähnt auch noch das Huawei Mate RS. Die Porsche Design-Version des Mate 20 Pro. Das Gerät kommt im November für 1.695 € nach Deutschland. Zum Huawei Mate 20 X, der Gaming Version des Mate 20 mit einem gigantisch großen Display, gibt es noch keine Informationen bezüglich des Starts in Deutschland. Tendenziell sind solche Geräte eher für den asiatischen Markt. Mal schauen ob es dazu noch Informationen gibt.

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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