Motorola Moto X – Motorolas Gamechanger im Test

Das Motorola Moto X ist das erste von zwei Smartphone aus der Zusammenarbeit von Google und Motorola. Inzwischen gehört Motorola ja bekanntlich zu Lenovo. Das Moto X ist ein innovatives und spannendes Smartphone mit mittelmäßiger Hardware zu einem guten Preis. Unsere Meinung hier im Test.

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“Moto X – Ready When You Are” – Motorola

 

Lange war das Motorola Moto X nur in Amerika verfügbar. Inzwischen ist es auch schon seit einigen Monaten in Europa erhältlich. Leider ist der Moto Maker, welcher das individuelle Anpassen des Motorola möglich macht, immer noch nur in den USA zugänglich. Mit dem Moto Maker kann man Farbe, Akkzent Farbe, Backcover Material auswählen. In Deutschland sind leider nur die Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

 

Das Display

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Im Motorola Moto X ist ein 4,7 Zoll großes AMOLED Display verbaut. Das Display löst mit 1.280 auf 720 Pixeln auf, also HD. Dies ergibt eine Pixeldichte von 316 ppi. Das  Display ist eine Besonderheit des Moto X.

Mit der Active Display Technologie zeigt einem das Moto X ständig die wichtigsten Informationen an, auch wenn der Bildschirm eigentlich gesperrt an. Der Akku wird dadurch nicht zu sehr beansprucht, da das AMOLED Display  es ermöglicht nur einzelne Pixel zu beleuchten. Schwarze Pixel sind einfach aus und benötigen so keine Energie. IPS Displays würden hier viel mehr Energie verbrauchen, da hier Pixel auch Schwarz leuchten und an sind.

 

Die Hardware

Screenshot_2014-04-05-14-37-42Im Inneren des Motorola Moto X ist ein Qualcomm Snapdragon S4 Pro verbaut. Der selbe Prozessor, welcher auch beim Nexus 4 verwendet wird. Die CPU ist inzwischen schon etwas älter, wird aber für die Touchless Control Funktionen des Moto X benötigt. Dazu aber später mehr. Der S4 Pro ist ein Dual-Core Prozessor mit einer Taktrate von 1,73 GHz pro Kern. Außerdem beinhaltet der S4 Pro noch eine Adreno 320 Grafikeinheit. Zusätzlich sind noch 2 Gigabyte RAM als Arbeitsspeicher enthalten.

Der interne Speicher des Motorola Moto X ist 16 Gigabyte groß. Dieser kann leider nicht durch eine Micro SD Karte erweitert werden. Motorola verzichtet auf dieses Feature und folgt damit der Google Nexus Linie.

Der Antutu Benchmark zeigt, dass das Moto X nicht zu den Top Smartphones gehört, aber diesen Anspruch hat das Gerät auch gar nicht.

 

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Foto aufgenommen mit dem Motorola Moto X

Motorola verbaut im Moto X. Die Front Kamera ist mit 2 Megapixeln relativ unspektakulär. Die Rückseitige Kamera macht mit einer Auflösung von 10 Megapixeln relativ gute Fotos. Über den Quick Capture Modus kommt man schnell zur UI der Kamera. Man schüttelt das Moto X einfach kurz und schon wird die Kamera App geöffnet. Ein weiterer Tab auf den Bildschirm und schon wird ein Foto geschossen. Das Ganze funktioniert ziemlich zügig.

Die App ähnelt sehr der Stock Android Kamera. Damit sind HDR und Panorama Aufnahmen problemlos möglich.

 

Der Akku

Mit 2.200 mAh ist der Akku relativ großzügig bemessen. Da das Display nicht sehr groß ist und auch die Auflösung relativ gering ist, benötigt das Smartphone nicht allzu viel Energie. Dadurch hält der Akku bei mir ca. 1,5 Tage mit häufiger Benutzung. Ein kompletten Tag schafft das Moto X deshalb sehr gut.

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Die Software

Auf dem Moto X läuft Android 4.4.2 KitKat, also die aktuellste Version des Betriebssystems. Motorola verändert das Aussehen des Stock Android eigentlich gar nicht. Motorola fügt aber noch einige sehr nützliche Software Features hinzu.

Moto Assist ermöglicht beispielsweise eine erholsame Nachtruhe. In der App kann eingestellt werden, wann man schläft. In dieser Zeit werden Anrufe automatisch abgeblockt. Auch einen Autofahrmodus ist möglich. Hier startet die App automatisch die Musikwiedergabe über Bluetooth und startet eine Karten- oder Navigationsanwendung. Sehr praktisch.

Außerdem lässt sich das Motorola Moto X, dank dem Alway Listening Mode, jederzeit per Sprachbefehl aus dem Stand By Modus holen. Dazu sagt man einfach laut die Worte: “Ok Google Now”. In unserem Test funktioniert dies tadellos. Danach sind alle weiteren Befehle von Google Now verfügbar. So muss man bspw. beim Autofahren, das Gerät nicht berühren um es aufzuwecken, sondern kann dies mit seiner Stimme tun.

 

Das Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass das Motorola Moto X ein sehr schickes und interessantes Smartphone ist. Für einen Preis von aktuell 349€ bei Amazon ist das Gerät auch relativ günstig. Leider ist die Hardware nicht mehr die neuste und fast identisch mit der eines Nexus 4, welches deutlich günstiger zu haben ist. Die Größe des Moto X ist mit 4,7 Zoll sehr angenehm und geht nicht mit dem allgemeinen Trend, Flagschiff Geräte mit einem Bildschirm von mehr als 5 Zoll auszustatten. Außerdem sind sehr nützliche Features durch Motorola verbaut worden, welche es bisher in dieser Form noch nicht gab. Man merkt, dass Motorola eindeutig auf dem richtigen Weg liegt.

 

Was haltet ihr vom Motorola Moto X? Reichen euch die Hardware Spezifikationen?

 

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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2 Antworten

  1. 5. Juni 2014

    […] und kann durch eine MicroSD Karte um bis zu 32 GB erweitert werden. Beim Moto G und beim Moto X (zum Test) ist eine Speichererweiterung nicht möglich. Motorola hat hier wohl die eigene Philosophie […]

  2. 27. Juli 2014

    […] Moto X für 274,59€ (zum Angebot) bei Amazon 325,97€ (zum Angebot) […]

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