Project Ara wird langsam Realität

Im Oktober 2013 hat Motorola Project Ara der Öffentlichkeit präsentiert. Die damalige Google Tochter arbeitete an einem Smartphone welches sich aus Modulen zusammensetzen lässt. Das ganze basiert auf Open-Source. Nun nimmt dieses Project unter der Leitung von Google konkretere Formen an.

Das Ziel von Project Ara ist es, Smartphones zu erstellen, bei denen ohne Probleme ein Modul gewechselt werden kann. Wenn beispielsweise ein neuer Prozessor benötigt wird, kann dieser einfach getauscht werden. So muss nicht ein komplett neues Smartphone erworben werden.  Außerdem kann jeder Benutzer sein Smartphone nach belieben individuell zusammenstellen.  Man kann zum Beispiel auf eine Kamera verzichten und einen zweiten Flash Speicher einbauen oder einen zusätzlichen Akku. Der Anpassung sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Außerdem soll hierdurch auch der jährlich anfallende Elektroschrott reduziert werden. Smartphones müssen nicht mehr nach wenigen Jahren entsorgt werden, da die Hardware veraltet ist.

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© Motorola

Die Blöcke werden hierbei auf einem einheitlichen “Endoskelett” verbaut, welches der Grundstein eines jeden Gerätes sein soll. Hier sind die Anschlüsse für die einzelnen Blöcke/Module verbaut.

Das Projekt stammt eigentlich von Motorola Mobility, wurde aber von Google beim lenovo Deal behalten und nun unteren deren Führung fortgesetzt.

Google scheint dieses Project wirklich ernst zu nehmen und tatkräftig zu unterstützen. Das amerikanische Unternehmen hat nun drei Entwicklerkonferenzen für Project Ara angekündigt. Die erste Konferenz ist für den 15. April 2014 geplant. Google hat schon des öfteren seinen Sinn für Innovation offenbart. Ein sehr prominentes Beispiel für den manchmal etwas unkonventionellen Entwicklersinn ist Google Glass.

Ich persönlich bin gespannt wie das Project fortgeführt wird. Googles Ideen konnten mich bisher eigentlich immer überzeugen und begeistern.

 

 

Was haltet ihr von Project Ara?

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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