renkCast Stick – Vom Smartphone auf den großen TV

Ich hatte nun etliche Wochen Zeit, den renkCast HDMI Stick zu testen, welcher mir freundlicherweise von Conrad zur Verfügung gestellt wurde. Da ich bereits einen Google Chromecast besitze, hatte der Stick es schwer, gegen das Szene Vorbild anzustinken. Wie der renkCast mir gefallen hat und ob er eine gute Alternative zum Google Chromecast bietet, erfahrt ihr in diesem Testbericht.

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“renkCast Stick – am TV alle Smartphone Inhalte in XXL sehen” – Conrad

 

Inhalt der Verpackung

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Im Lieferumfang des renkCast HDMI Sticks ist neben dem Gerät selbst ein USB Kabel, ein HDMI Verlängerungskabel und eine Bedienungsanleitung enthalten. Ein Netzteil ist leider nicht dabei. So muss das Gerät über einen USB Port am Fernseher mit Strom versorgt werden oder ein eigenes Netzteil muss herhalten.

 

Setup und Funktionen

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Schließt man den renkCast HDMI Stick zum ersten Mal an seinen TV oder Monitor an, erscheint die oben zu sehende Anleitung. Um den renkCast optimal zu nutzen, braucht man die EZCast App diese ermöglicht alle Funktionen, die mit dem Stick möglich sind. Dazu gehört Miracast, das Übertragen von Bildern, Streaming von Internetseiten, DLNA, UPNP und vieles mehr. Die App erhaltet ihr hier:

EZCast
EZCast
Entwickler: Winner Wave Co.,Ltd.
Preis: Kostenlos

Nach der Installation der App, verbindet ihr euch mit dem WLAN des renkCast Stick. Nun könnt ihr auf den Stick zugreifen und ihn einrichten. Ihr müsst das Passwort des heimischen WLANs eingeben, könnt die Firmware des Sticks updaten und Sprache, Zeit und einige andere Einstellungen verändern.

Alle Funktionen, welche unter Android mit dem renkCast funktionieren, seht ihr auf der Startseite der App (siehe unten). Auf Apples iOS Geräten kommt noch die AirPlay Funktion hinzu, welche auch der Apple TV unterstützt. Dies konnte ich leider nicht testen.

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Fazit

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Schlussendlich ist zu sagen, dass der renkCast seine versprochenen Funktionen erfüllt. Miracast, Bilder/Videos/Dokumente/DLNA streamen klappt ohne Probleme. Kritikpunkt aus meiner Seite ist nur die Benutzerfreundlichkeit. Die Benutzeroberfläche ist manchmal sehr unübersichtlich und schwer zu verstehen. Dies macht beispielsweise der Chromecast von Google besser, welcher fast die selben Funktionen bietet (zum Test). Auch das korrekte Einrichten des Gerätes hat bei mir erst im 4. Versuch funktioniert. Nachdem dies bewerkstelligt ist, versteht man aber auch das System und von nun an dürfte es keine Schwierigkeiten mehr geben. Der renkCast HDMI Stick ist für 29,95 € im Conrad Online Shop erhältlich und auf jeden Fall sein Geld wert.

 

Was ist euer erster Eindruck vom renkCast? Hat er eine Chance gegen Googles Chromecast?

 

 

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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3 Antworten

  1. Jörg sagt:

    Klar hat der Stick eine Chance gegen ChromeCast: Ich habe eine ChromeCast geschenkt bekommen, zwei Stunden sinnlos ausprobiert, zurück gegeben und mir dafür den RenkCast geholt. Dem ChromeCast fehlt nämlich die für mich wichtigste Funktion, damit ist er für mich wertlos: ChromeCast muss IMMER selbst im WLAN sein, um zu funktionieren, selbst für einfaches MiraCast-Streaming. Ich will aber, wo ich gerade bin – vor allem außerhalb der eigenen vier Wände, den Bildschirminhalt meines Tablets (ohne HDMI-Ausgang) auf ein TV oder einen Beamer streamen, ganz einfach für Präsentationen etc. Und dort, wo ich dann bin, habe ich meist kein WLAN oder zumindest keine Zugangsdaten dafür (und selbst wenn ich die hätte, wäre es kein Spaß, jedes Mal ein neues Netz im Stick einzurichten). Das kann der RenkCast eben deutlich besser!

  1. 18. Juli 2014

    […] Wollt ihr mehr über den renkCast Streaming Stick erfahren, könnt ihr unseren Testbericht lesen (zum Artikel) oder ihr informiert euch auf der Produktseite des renkCast im Conrad.de Onlineshop (zur […]

  2. 27. Oktober 2014

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