Samsung Galaxy Note 8 – Kurztest und erster Eindruck

Als das Galaxy Note 8 vor einigen Tagen vorgestellt wurde, hatten wir die Möglichkeit das neue Samsung Flaggschiff über den kompletten Abend auszuprobieren und zu testen. Deshalb möchte ich hier jetzt meinen ersten Eindruck schildern.

Design und Haptik des Galaxy Note 8

Die Verarbeitung des Galaxy Note 8 ist der Wahnsinn. Das Gerät fühlt sich extrem hochwertig an und liegt gut in der Hand. Vor allem die abgerundete Glasrückseite und auch das Curved-Displayglas verleihen diesen Eindruck. Hinzu kommt auch noch das Infinity Display, welches den Eindruck versteckt. Allerdings finde ich ein Gerät, welches komplett von Glas umzogen ist, immer etwas kritisch. Zum einen wirkt das Gerät dann immer sehr rutschig und ist meistens auch Fingerabdrucksmagnet. So auch das Galaxy Note 8.

Ein fetter Minuspunkt im Design ist die Rückseite und vor allem die Positionierung des Fingerabdruckscanner auf dieser. Der Sensor befindet sich rechts oben direkt neben der Dual Kamera und dem Blitz. Damit ist der Scanner extrem schlecht zu erreichen und was mich ebenfalls stört, er ist nicht mittig platziert wie bei jedem anderen Smartphone Hersteller.

Das Note 8 Infinity Display

Wow, einfach nur Wow. Von den Samsung AMOLED Displays bin ich schon seit dem Galaxy S3 ein großer Fan. Vor allem die kräftigen Farben gefallen mir immer sehr. Und Samsung hat es auch Galaxy Note 8 geschafft ein Wahnsinns-Display zu verbauen.

In Spezifikationen heißt das:

  • 6,3 Zoll Bildschirmdiagonale
  • Infinity Display
  • Quad HD+ Auflösung (2.960 x 1.440 Pixel)
  • Super AMOLED Panel

Das Display ist insgesamt sehr hell, was man auch auf den Fotos gut sieht. Es ist teilweise trotz direkter Sonneinstrahlung immer noch wunderbar zu lesen. Außerdem sieht das Infinity Display mit der großen Quad HD+ Auflösung einfach unglaublich sexy aus. So dünne Ränder…

Die Kamera des Note 8

Mit dem Note 8 wagt sich Samsung erstmals auf den Dual Kamera-Markt. Allerdings setzt man nicht, wie zum Beispiel Huawei, auf einen Farb- und einen Monochrom-Sensor. Samsung verbaut eine Weitwinkel- und eine Tele-Linse. In Bildern sieht das dann so aus:

Links die Weitwinkel- und rechts die Teleaufnahme.

Links die Weitwinkel- und rechts die Teleaufnahme.

Auf den vier Bildern erkennt man sehr gut den Unterschied zwischen dem Aufnahmeradius der beiden unterschiedlichen Linsen. Der Unterschied ist enorm und vor allem auf den Bildern der Brück an Hand der Türme sehr gut zu erkennen.

Insgesamt war die Bildqualität auf den ersten Eindruck sehr Beeindruckend. Sowohl draußen bei Tageslicht, gegen die Sonne und auch beim ungünstigem Licht in einem Raum sahen die Bilder gut aus.

Hier noch ein paar Beispielaufnahmen:

Galaxy Note 8 erneut mit S Pen

Wie alle anderen Note Smartphones von Samsung verfügt auch das Note 8 über einen S Pen. Im Gegensatz zum Note 7 hat Samsung allerdings kaum etwas verändert. Sobald man den Stift aus dem Note 8 zieht erscheint das S Pen-Menü mit allen unterschiedlichen Auswahlmöglichkeiten.

Neu ist, dass man nun auf dem Always On Display unbegrenzt Notizen aufnehmen kann und das über mehrere Seiten hinweg. Das ist ziemlich praktisch und auch sehr stromsparend, da die Schrift in weiß auf einem ansonsten komplett schwarzem AMOLED Display erscheint.

Ich selbst war allerdings nie ein großer Fan vom Stylus. Notizen gebe ich lieber über eine Tastatur ein, allerdings kann ich Leute verstehen die auf den S Pen stehen.

Kurztest Fazit zum Samsung Galaxy Note 8

Das Samsung Galaxy Note 8 gefällt mir im ersten etwas ausführlicheren Eindruck sehr gut. Das Design ist der Hammer.  Und ich stehe einfach auf das Infinity Display, die Auflösung und die Farben. Auch die Kamera scheint wieder sehr gelungen zu sein, dafür ist Samsung ja bekannt.

Offen bleiben aber noch Themen wie Software, Hardware und Akkulaufzeit. Software und Hardware liefen zwar erstmal sehr flüssig, allerdings waren auch noch keine Apps auf dem Note 8 installiert. Hier muss ein längerer Test mehr zeigen…

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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