Apple HomePod – Release am 9. Februar, in Deutschland ab Frühjahr

Endlich neues zum Apple HomePod. In einem Blogeintrag verkündet der Konzern aus Cuportino nun, wie der Release des kabellosen Lautsprechers aussieht  und auch ab wann der HomePod in Deutschland an den Start gehen wird. Zum offiziellen Release am 9. Februar ist der HomePod allerdings erst einmal nur in den drei englischsprachigen Ländern USA, UK und Australien zu haben.

Der Apple HomePod. In erster Linie vor allem ein Lautsprecher, laut Apple wohl mit beeindruckender Audio Qualität. Auf den zweiten Blick dann aber doch viel mehr als das: Intelligenter Assistent, Siri in der Wohnung und auch Smart Home Zentrale. Der HomePod steht in direkter Konkurrenz zum Amazon Echo und Google Home in den jeweilig mannigfaltigen Ausführungen.

Zentrale Rolle auf dem HomePod übernimmt die Integration von Apple Music. Darüber können Playlists, einzelne Lieder, Alben und auch Radios wiedergegeben werden. Allerdings bringt der HomePod auch einiges an intelligenter Audio Technologie mit. Apple nennt das “Spatial Awereness”.

Bedeutet, dass der HomePod die Akustik des Raumes kennt und sich dieser entsprechend anpasst um ein sauberes Klangbild zu erzeugen. Abgestimmt wird das mit über die verbauten Lautsprecher und Mikrofone um eventuell unstimmige Reflektionen des Klangs von Gegenständen im Raum zu vermeiden. Ähnliche Technologie verwendet Google zum Beispiel auch im großen Google Home, dem Google Home Max. Berechnet wird das ganze von Apples eigener CPU, dem Apple A8 Chipsatz, welcher im HomePod verbaut ist.

HomePod – Sechs Mikrofone hören auf “Hey Siri”

Mit den sechs verbauten Mikrofonen kann mit dem HomePod interagiert werden, auch wenn lautstark Musik gespielt wird. Ob der HomePod dabei nur auf die hinterlegte Stimme des Nutzers reagiert bzw. diese überhaupt erkennen kann, wird im Artikel nicht erwähnt.

Ebenfalls nicht von Anfang an verfügbar ist das Multiroom-Feature des HomePod. Apple verspricht dieses Feature mit einem Update nachzuschieben. Hier ist die Konkurrenz von Google und Amazon schon einen großen Schritt weiter.

SiriKit als Schnittstelle für Drittanbieter-Apps

Apple setzt, wie die anderen Hersteller auch, beim HomePod auf eine Integration von Services durch Drittanbieter. Die Schnittstelle dafür nennt sich ‘SiriKit for HomePod’. Darüber können zum Beispiel andere Messagingdienste als iMessage und auch alternative Notitz-Apps von Drittanbietern über den HomePod getriggert werden.

Apple HomePod ab Frühling auch in Deutschland

Der offizielle Release ist am 9. Februar in USA, UK und Australien. In Deutschland und auch Frankreich soll der HomePod kurze Zeit später im Frühling erscheinen. Preislich liegt der HomePod in den USA ohne Steuern bei 349 $. In Deutschland würde ich aber eher mit 399 € oder gar 449 € rechnen.

Damit ist Apple mal wieder deutlich teurer als die Konkurrenz. Einen klassischen Amazon Echo* oder Google Home gibt es zwischen 100 € und maximal 150 €. Der HomePod verspricht aber ein wenig mehr, vor allem gute Audio Qualität.

Google überlässt seinen Usern hier die Wahl, mit einer höheren Vielfältigkeit. Hat man bereits eine Soundsystem möchte man eventuell in dem Raum nicht noch einen HomePod für so viel Geld anschaffen. Hier reicht dann schon die Lösung als Google Home Mini oder Echo Dot*. Außerdem hinkt das Apple Ökosystem mit SiriKit ein ganzes Jahr hinter Amazon und Google hinterher. Es gibt bereits viele Anbieter mit Google Assistant und Alexa Support. Bis dieses System bei Apple steht vergeht wieder einiges an Zeit.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie der HomePod ankommt, ob es am Markt noch einen Platz für einen dritten Player gibt und ob sich Apple gegenüber dem breiteren Portfolio von Google und Amazon differenzieren kann.

 

Was ist eure Meinung? Hat der HomePod überhaupt noch eine Chance?

Quelle: Apple Newsroom

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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