WWDC: Apple startet mit Apple Music einen Musik Streaming-Dienst

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Apple stellte gestern auf der Worldwide Developers Conference seinen neuen Musik Streaming-Dienst Apple Music vor. Der Service bietet Zugriff auf Musik und Musikvideos aus der iTunes Mediathek, individuellen Playlisten und Radio-Stationen.

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Entdecken

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Der neue Streaming-Service von Apple ähnelt Spotify, Google Music & Co. So erhalten Apple Music Mitglieder Zugriff auf sämtliche 30 Millionen Songs, Alben und Musikvideos aus der iTunes Mediathek. Die Musik kann man in Playlisten sortieren, diese offline verfügbar machen und dadurch die Lieder auf das iPhone herunterladen. iTunes Match wurde ebenfalls integriert, sodass Nutzer bereits auf dem Computer vorhandene Musik in die Cloud hochladen können. Hierbei werden die eigenen Songs mit der iTunes Mediathek abgeglichen, damit nicht alles hochgeladen werden muss. Danach sind sämtliche Lieder auf allen Geräten in der Cloud verfügbar.

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Apple Music lernt den Musikgeschmack des Nutzers kennen und kann ihm so passende Songs im “For You”-Bereich vorschlagen. Im “New”-Bereich der App präsentieren die Apple Redakteure auf Basis ihrer Recherche neue Lieder aus verschiedenen Genres, aber auch Charts. Es gibt auch passende Playlisten, die individuell von Musikredakteuren zu passenden Genres zusammengestellt worden sind. Hierbei werden auch Meinungen von Magazinen und Webseiten, wie das Rolling Stone, herangezogen.

 

Radio

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Apple hat seine bestehenden Radiosender zu verschiedenen Genres überarbeitet. Diese werden von Musikexperten erstellt und bieten nun ein noch besseres Musikerlebnis. Der Nutzer kann auch eigene Radiosender auf Basis eines Songs, Albums oder Künstlers erstellen. Apple Music Mitglieder können dabei unbegrenzt viele Songs überspringen.

Die wirklich große Neuigkeit ist jedoch Beats 1, ein richtiger Radiosender, der 24/7 läuft und hinter dem drei bekannte DJs stehen. Beats 1 sendet aus Los Angeles, New York und London aktuellste Musik und bietet dabei exklusive Interviews und Gastmoderatoren.

 

Connect

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Zum Schluss gibt es noch Connect, eine Plattform, auf der Künstler mit ihren Fans interagieren können. Musiker können hier alles teilen was sie wollen, zum Beispiel Videos, Bilder oder Lyrics. Die Fans können diese Inhalte liken, kommentieren und in ihren sozialen Netzwerken teilen.

 

Mitgliedschaft

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Apple Music gibt es als Einzel- und Famileinmitgliedschaft. Die Einzelmitgliedschaft kostet 9,99 Dollar und die Familienmitgliedschaft 14,99 Dollar für sechs Zugänge, wodurch sich Apple preislich mit dem Dienst stark von der Konkurrenz abhebt. Wenn der Streaming-Service am 30. Juni in über 100 Ländern startet, sind die ersten drei Monate sogar kostenlos! Apple Music wird gleich zu Beginn auf dem iPhone, iPad, iPod Touch, Mac und PC verfügbar sein und intergriert sich dabei in die Musik App bzw. iTunes. Eine Android und Apple TV App kommt im Herbst.

Mir persönlich gefällt Apple Music. Es ist zwar nichts großartig neues, jedoch ist der Dienst – wie immer bei Apple – stark in das Ökosystem integriert. Wie bei Google Music benötigt man nur eine App, um sämtliche Musik – eigene oder on demand – abzurufen. Apple legt sehr viel wert auf Beats 1 und die erstellten Playlists. Ob diese wirklich so gut sind, wird sich zeigen. Die kostenlosen drei Monate werde ich auf jeden Fall ausprobieren!

 

Was haltet ihr von Apple Music? Ist der neue Streaming-Service ein Test wert?

Leon

Schon seit längerer Zeit verfolge ich Nachrichten rund um die Welt der Smartphones. Jedoch interessiere ich mich auch für alle anderen technischen Neuheiten. Ich spiele gerne Tennis, liebe Serien und studiere Wirtschaftsinformatik.

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