Elgato Eve Room und Eve Energy getestet

Nachdem ich herausgefunden hatte, dass Elgato nicht nur intelligente Lampen herstellt, sondern auch Zubehör aus der Smart Home Sparte, habe ich einige weitere Geräte zum Testen angefragt. Elgato Eve Room und Eve Energy.

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Elgato Eve Room im Test

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Fangen wir mal mit dem Elgato Eve Room Sensor an. Dieser verfügt über drei unterschiedliche Sensoren und kann Werte für Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Konzentration flüchtiger organischer Verbindungen (VOC). Flüchtige organische Verbindungen werden z.B. durch Kunststoffe, Reinigungsmittel und auch beim Grillen in die Raumluft abgegeben und belasten die Luftqualität.

 

“Natürlich ist ein der Nutzung des Raums durch Menschen und der damit einhergehenden Verschlechterung der Luftqualität angepasstes Lüftungsschema wichtig – Eve Room hilft dabei sowohl mit aktuellen als auch historischen VOC-Werten. Ist der gemessene Wert auch bei Nichtbenutzung durch Menschen nur zwischen „Gut“ und „Akzeptabel“, kommen als Verursacher auch Reinigungsmittel, (meist neue) Möbel aus Plastik, Wandanstriche, Tabakrauch oder Kopierer/Drucker infrage. Oft reicht es schon, den Kopierer oder Drucker in einen anderen Raum zu verbringen, Plastikmöbel zu ersetzen,andere Reinigungsmittel zu nutzen. Die Beobachtung der Daten von Eve Room in der App gibt dabei wertvolle Hinweise.”  – Elgato

 

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Die Einrichtung von Eve Room erfolgt sehr einfach durch die eigene App des Herstellers in Kombination mit dem Apple Homekit Strichcode. Dieser muss gescannt werden und anschließend kann das Gerät einem Raum oder einem Bereich des Hauses zugeordnet werden. Betrieben wird Elgato Eve Room mit drei AA Batterien, welche bei uns im Lieferumfang enthalten waren. Wie lange diese halten konnten wir bisher in unserer vierwöchigen Testphase leider nicht ausreizen. Die Verbindung wird über Bluetooth hergestellt.

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Anschließend werden dauerhaft die Werte zur Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftqualität erfasst und aufgezeichnet. Beim Öffnen der App auf dem iPad oder iPhone synchronisieren sich die Daten und die Werte werden in unterschiedlichen Diagrammen auf einer Art Dashboard angezeigt. Hat man mehrere Elgato Eve Geräte werden diese dort nach Räumen sortiert dargestellt.

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Durch das wählen einzelner Kriterien oder Sensoren bekommt man detailliertere Informationen zu den aufgenommen Messdaten. So zum Beispiel zum Verlauf der Temperatur in den letzten Tagen, Wochen oder Monaten. Hoch- und Tiefpunkte werden dabei farblich hervorgehoben.

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Die Messungen funktionieren tadellos und sind sehr genau (Vergleich mit einem anderen Thermometer bzw. Luftfeuchtigkeitsmesser). Auch die Information zur Luftqualität ist sehr interessant, ich konnte allerdings nur sehr wenig damit anfangen, da diese eigentlich durchgehend ausgezeichnet war. Die Einrichtung war sehr einfach und die Bedienung intuitiv.

Wünschenswert wäre eventuell noch ein optionaler Anschluss mit Netzstecker gewesen und eventuell auch eine kleine Wandhalterung zur Befestigung.

 

Elgato Eve Energy im Test

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Eve Energy ist eigentlich sogar noch simpler als Eve Room. Der Sensor erfasst lediglich den Strom Durchfluss. Sehr nützlich ist allerdings, dass die Steckdose auch als Funksteckdose agieren kann.

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Die Integration und Einbindung des Sensores funktioniert ebenso simpel wie bei Eve Room. Auch hier lassen sich die erfassten Daten nach der Synchronisation in einem Diagramm darstellen. Hier können zwei unterschiedliche Daten angezeigt werden. Der Gesamtverbrauch statistisch über Stunden, Tage, Wochen und Monate oder der aktuelle Verbrauch.

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Das eigentliche Highlight von Eve Energy ist aber die Fernbedienbarkeit über die iOS App. Hier kann man ganz einfach allen angeschlossenen Geräten den Saft abdrehen und das mit nur einem kurzen Klick ohne zum Beispiel unter den Schreibtisch zu krabbeln. Elgato setzt aber noch einen drauf und lässt einen den Eve Energy Sensor in unterschiedliche Szenen integrieren, welche sich über Apples Siri aktivieren lassen. So kann man zum Beispiel eine Szene “Guten Morgen” erstellen, welches per Spracheingabe beispielsweise die Lampe und die Kaffeemaschine anschaltet. Das funktioniert ziemlich gute und die Einrichtung ist sehr leicht.

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Obwohl der Eve Energy Sensor recht simpel ist, wahr ich von der Funktionalität sehr angetan und konnte diese auch wirklich gut (ohne Zwang) in meinen Alltag integrieren.

 

Fazit

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Elgato schafft mit seinen Eve Sensoren einen guten Schritt auf den “Smart Home” Markt. Die Funktionalitäten der getesteten Geräte war gut und sinnvoll. Vor allem die Möglichkeit die Geräte simpel mit dem Gerät verbinden zu können hat mich begeistert. Gestört hat mich eigentlich nichts. Lediglich der Preis ist eventuell etwas hoch angesetzt. Der Eve Room Sensor schlägt mit circa 80 Euro und der Eve Energy Sensor mit ungefähr 50 Euro zu Buche. Vergleicht man hier allerdings mit anderen “Smart Home” Lösungen bzw. Geräten sind die Preise allerdings in Ordnung.

 

Habt ihr noch Fragen zu Eve Energy oder Eve Room?

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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1 Antwort

  1. zopel sagt:

    Elgato Geräte, gerade die aus der Eve Serie, sind momentan das beste was es auf dem Deutschen Markt gibt, das schöne ist die Kompatibilität mit anderen Herstellern über die HomeKit Anbindung. So hat man Philips, Osram und Eve in einer Installation und kann auf alle zugreifen. Mit ios10 gibt es eine zentrale Steuerung mit einer eigenen Apple App, hier kann man sich auf intuitive Bedienung freuen. Aber auch jetzt kann man sich schon über Hue, Eve, Hesperus und HomeDash einen guten Eindruck über die zukünftige Hausautomatisierung verschaffen. http://www.zopel.de/2015/12/01/apple-homekit/

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