Pixel 3 XL Panzerglas – Wenn Displayschutz zur Wissenschaft wird

Vor einiger Zeit hat mein Kollege Dustin hier auf dem Blog schon mal den Displayschutz von Whitestone getestet (zum Beitrag). Nun habe ich mir das Ganze nochmal selber angeschaut und möchte ebenfalls meine Gedanken dazu äußern. Hier am Beispiel des Google Pixel 3 XL. 

Das Whitestone Dome Glass kommt in einer relativ großen Verpackung. Das liegt daran, dass neben dem Glas selbst allerhand zusätzliche Werkzeuge zur perfekten Anbringung notwendig sind. Alles was benötigt wird, ist enthalten.

Wie man sehen kann ist das Set ziemlich umfangreich. Von Reinigungspads mit Alkohol, über einen Rahmen zum Einspannen des Gerätes bis hin zur UV-Lampe ist alles im Lieferumfang enthalten.

Konkret beinhaltet die Schachtel folgendes:

  • Panzerglas
  • 2 Einsätze für das Smartphone (oben und unten)
  • UV Lampe
  • Schlitten
  • Positionsbrücke
  • Abdeckung für Lautsprecher und Kamera
  • Klebemittel
  • Staubentferungskleber
  • Alkohol Pads
  • Mikrofaser Tuch
  • Begrenzungspads

So wird das Dome Glass angebracht

Wirklich einfach ist die Anbringung des Displayglas nicht, wenn man die Anleitung und das Video auf YouTube dazu einmal ganz geschaut hat, funktioniert es ganz gut.

Außerdem ist alles so gefertigt, dass es nur an einer Position angebracht werden kann bzw. funktioniert. Alles ist durchdacht.

Der erste Schritt ist die gründliche Reinigung des Displays. Sämtlicher Schmutz wird mit den Alkohol Pads, dem Mikrofaser Tuch und den Staubentferungsklebern entfernt.

Anschließend werden die beiden Lautsprecher und die Frontkameras mit einem Schutzkleber verdeckt, damit das Klebemittel nicht an diese Stelle kommt. Dann wird das Gerät im zweiteiligen Plastikrahmen fixiert.

Der komplizierte Teil ist jetzt eigentlich geschafft. Als nächstes wird nun das Klebemittel wie auf dem Bild aufgetragen und das Displayglas daraufgelegt. Das Klebemittel verteilt sich automatisch darunter, es müssen nur die kleinen Luftblasen mit Hilfe des Schlittens herausgedrückt werden.

Wenn alle Luftblasen entfernt sind, wird das Klebemittel an allen Stellen mit Hilfe des UV-Licht ausgehärtet. Anschließend sitzt das Panzerglas perfekt auf dem Display auf.

Mein Fazit zum Dome Glass

Ich habe das Dome Glass nun seit circa zwei Wochen auf meinem Pixel 3 XL und es gefällt mir ziemlich gut. Das Aufbringen scheint am Anfang etwas kompliziert, dafür sitzt das Displayglas am Ende aber perfekt. Auch finde ich es ziemlich cool, dass die Ränder des Glas abgerundet sind, somit fühlt es sich sehr hochwertig und nicht scharfkantig an.

Auch gefällt mir die Beschichtung des Dome Glass. Es fühlt sich eigentlich an wie ein normales Display, was die wenigsten Schutzfolien oder -gläser schaffen.

Negativ fällt mir eigentlich nur eines auf und das ist der Preis. Whitestone verkauft den Displayschutz über Amazon und je nach Gerät kostet das Dome Glass zwischen 35-50 €. Das hier verwendete Displayglas für das Pixel 3 XL kostet momentan 39,70 €.

Auf der anderen Seite kosten heute Smartphone an und um die 1.000 € und eine 40 € Schutzschicht ab und an zu tauschen anstatt das Display zu zerstören ist dann vielleicht noch verkraftbar.

Ich bin jetzt mal gespannt wie lange das Dome Glass auf dem Pixel hält und wie leicht es sich, sollte es mal kaputt gehen, tatsächlich entfernen lässt.


Für den Test wurde uns ein Exemplar des Dome Glass von Whitestone zur Verfügung gestellt.

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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