Ring of Elysium – Mein aktuelles Lieblings-Battle Royale

Von PUBG habe ich mittlerweile die Schnauze voll. Die Shooter-Engine ist grausam, es buggt ziemlich stark und ein Erfolgserlebnis hat man auch selten. Vor 6-7 Wochen bin ich dann via YouTube auf das Spiel “Ring of Elysium” (ROE) aufmerksam geworden. Damals nur mit VPN in Europa spielbar ist es nun auch hierzulande verfügbar, Free2Play und mittlerweile mein Favorit wenn es um Battle Royale geht.

Ring of Elysium ist ein typisches Spiel aus dem Battle Royale Genre. Man spawnt irgendwo auf einer Karte auf der 50-100 andere Spieler sind, muss Waffen, Ausrüstung und Medi-Packs sammeln um am Ende der Last Man oder das Last Team Standing zu sein.

So oder so ähnlich funktioniert auch Ring of Elysium. Aufgepeppt durch eine coole Schneekarte, interessante Arten der Fortbewegung und jede Menge Spielspaß.

Ring of Elysium – So funktioniert das Battle Royal Spiel

Im Gegensatz zu PUBG oder Fortnite wird die Karte nicht überflogen und man kann an einem beliebigen Punkt aussteigen und mit einem Fallschirm gleiten sondern man wählt seinen Spawnpunkt auf der Karte. Interessant ist, dass man sehen kann an welcher Stelle die Gegner spawnen. Das sollte man sich auch unbedingt merken.

Außerdem gibt es unterschiedliche Startpacks mit denen man in das Spiel startet. Das Glider-Pack, das Ski-Pack und das Kletter-Pack. Alle haben unterschiedliche Arten der Mobilität, unterschiedliche Startwaffen und auch unterschiedliche Tragkraft was die Menge an Ausrüstung, Munition und so weiter angeht. Zu den drei Packs aber später mehr.

Sobald man gespawnt ist, geht es zunächst einmal darum so schnell wie möglich die wichtigsten Gegenstände zu finden und zu sammeln. Helm, Schutzweste, eine Waffe mit ein bisschen Munition, ein Visier und vielleicht noch ein paar Med-Packs.

Das Ganze dauert erstmal ein wenig und man sollte dabei immer die Karte im Blick haben. Nach ein paar Minuten färbt sich ein Teil der Karte erst Blau, dann Gelb und dann Rot. Aus diesem Bereich sollte man so schnell wie möglich verschwinden. Hier wird es nach und nach kälter bis einem der Schneesturm Schaden macht und man Leben verliert. Also ab in den grauen, sicheren Bereich der Karte.

Der sichere Bereich verkleinert sich ein paar Mal bis am Ende die ganze Karte mit einem Schneesturm bedeckt ist. Sobald die kleinste Zone erreicht ist, kommt ein Rettungshubschrauber an einem zufälligen Platz in die Zone geflogen. Dieser hat vier Plätze und alle die es sicher in den Helikopter schaffen überleben die Runde und haben gewonnen.

Und so sieht das Ganze aus, wenn man es geschafft hat:

Klingt eigentlich bisher ganz einfach, wären da nicht noch die anderen Spieler die alle auch in den Hubschrauber am Ende einsteigen wollen. Diese können von einem auf dem Weg in die letzte Zone ausgeschaltet werden oder man hält sich einfach zurück und bleibt in Deckung. Um die Runde zu gewinnen ist es nicht zwingend notwendig zu schießen. Jeder Schuss macht Lärm und zieht die Aufmerksamkeit umliegender Spieler auf einen.

Für mich ist ROE vor allem auch ein Team-Spiel. Am Besten gemeinsam mit Kumpels über Voice-Chat verbunden funktioniert das Battle Royale Spiel sehr gut auch im Squad. Bis zu vier Leute können als Team spielen und Dank cooler Features ist die Verständigung auch ziemlich einfach. So lassen sich mit einer Taste bestimmte Orte im Sichtbereich einfach markieren. Diese werden dann auch beim Team auf dem Bildschirm angezeigt.

Gespräche wie: “Da hinten schießt einer auf mich.” “Wo?” “Na da neben dem Haus!” “Ich seh ihn nicht!” sind damit überflüssig.

Das Ausschalten von Gegnern lohnt sich in der Regel, da man deren Ausrüstung anschließend Plündern kann. Nach Thanksgiving waren die toten Mitspieler dann in Form eines Truthahns markiert, jetzt zur Weihnachtszeit hinterlassen die Gegner dann eine kleine Geschenkbox.

Wird man selber mal erwischt und spielt man alleine oder ist der letzte Lebende in einem Team ist man sofort Tod. Sollten noch andere Teamkameraden leben, wird man “knocked” und kann vom Team wiederbelebt werden. Das geht aber nur eine kurze Zeit lang da man in diesem Status ständig leben verliert.

Drei Klassen in Ring of Elysium

ROE wird vor allem durch die unterschiedlichen Klassen unterhaltsam und auch langfristig spannend. Jede Klasse ermöglich eine ganz andere Spielweise und -methode.

Das Glider-Pack ist aktuell meine Lieblingsklasse. Man kann mit dieser Klasse zwar nicht viel tragen, dafür ist man aber sehr mobil. Von einer kleinen Anhöhe kann man runter springen und dann den einfach den Glider öffnen. Springt man von einem hohen Berg, kann man so auch fast einmal über die komplette Karte fliegen.

Außerdem bemerken einen die Gegner oft soweit oben gar nicht, während man selbst ganz gut sieht. Auch für Überraschungsangriffe von oben eignet sich der Glider ziemlich gut und gibt dem ganzen Spiel eine zusätzliche Dimension.

Die zweite Klasse umfasst das Ski-Pack mit einem Snowboard als Fortbewegungsmittel. Vor allem auf Strecken mit Gefälle kommt man damit sehr schnell vorwärts, bekommt fast keinen Fallschaden und kann auch noch coole Tricks und Sprünge einbauen. Allerdings ist man nicht so mobil wie mit dem Glider, dafür ist aber das Stauvolumen größer.

Das letzte Pack ist das Kletter-Pack. Damit kann man an den gespannten Schnüren lang rutschen und Klettersteige mit dem Steigeisen erklimmen. Man ist halt darauf angewiesen, dass ein Klettersteig oder eine entsprechendes Stahlseil in der Nähe ist und man muss frühzeitig seine Route planen um rechtzeitig in die nächste Drohne zu kommen. Außerdem ist man am Seil auch ein sehr einfaches Ziel da die Bewegung sehr vorhersehbar ist.

Dafür startet man mit dem Kletter-Paket schon am Anfang mit einer Schrotflinte und kann unglaublich viel tragen. Gefühlt kann man das doppelte an Ausrüstung mitschleppen, im Vergleich zum Glider-Pack.

Sollte man aber mal auf einer ebenen Fläche sein und man kommt mit dem Glider, dem Snowboard oder dem Kletterseil nicht weiter, kann man natürlich jederzeit zu Fuß gehen oder man nimmt einfach eines der Zahlreichen Fahrzeuge wie Schneemobile, SUV’s oder Monster Trucks.

Damit lassen sich auch Berge und Wege abseits der Straßen ziemlich gut bezwingen.

Fazit zu Ring of Elysium

Für mich ist ROE eine willkommene Abwechslung zu PUBG. Die Spiel- und Waffenmechanik ist für mich deutlich berechenbarer und tut eher das was man von ihr erwartet. Außerdem gefällt mir auch das Szenario deutlich besser, dass man einem Schneesturm in einem Rettungshubschrauber entkommen muss. Das ist deutlich realistischer als eine blaue elektrische Wand die über das Spielfeld wandert.

Ich finde es auch ziemlich cool das mehrere Leute oder auch nur einzelne Teile einer Gruppe im Heli entkommen können. Das gibt dem Ganzen noch einen ganz anderen Geschmack. Für mich ist auch der Spaß- und Erfolgsfaktor deutlich größer. Ich habe eine Win-Rate die zwischen 20 und 25 Prozent liegt. Also jedes vierte oder fünfte Spiel schaff ich es in den Helikopter.

Zusätzlich ROE auch noch kostenlos bei Steam verfügbar und finanziert sich rein über Ingame-Käufe. Hier allerdings ohne Pay2Win. Es könne lediglich Skins, Klamotten und so weiter gekauft werden. Ich bin ziemlich begeistert und freue mich schon auf die neue Nacht-Karte die an Weihnachten kommen soll.

Sebastian

Ich interessiere mich seit langer Zeit für Technik. Vor allem Smartphones und Tablets faszinieren mich. Ich mache leidenschaftlich gerne Fotos und Sport. Hauptberuflich arbeite ich bei einem IT Beratungshaus als Account Manager.

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